"Erzählen Sie
doch mal etwas über sich".
So beginnen Personalchefs
gerne ihre Vorstellungsgespräche mit Bewerbern. Wer auf diese Aufforderung
mit einer gut vorbereiteten Selbstpräsentation reagieren kann, sammelt wertvolle
Punkte.
Natürlich muss
eine gute Selbstpräsentation vorbereit sein. Das ist gar nicht so schwierig,
man muss nur wissen, worauf es dabei ankommt.
Die Selbstpräsentation
muss gut strukturiert sein
Diese 3 "W-Fragen"
führen uns sicher durch die Selbstpräsentation:
1) Wer bin ich?
2) Was kann ich?
3) Warum habe
ich mich beworben?
1.) Wer
bin ich?
Die Selbstpräsentation
beginnt mit der Nennung des eigenen Namens. Nach der Altersangabe folgen eine
kurze Skizzierung der letzten beiden wichtigen Stationen im Bildungsprozess
und der Hinweis auf den erwarteten Schulabschluss.
2.)Was
kann ich
Über die Hervorhebung
der auch für den Beruf bedeutsamen Lieblingsfächer, der Erwähnung einer
gegebenenfalls besonderen Stellung in der Schulgemeinschaft (Schul-
oder Klassensprecher/in), der für die Berufsentscheidung bedeutsamen positiven
Erfahrungen in Praktika, lenken Sie die Aufmerksamkeit nun auf diejenigen
Fähigkeiten, die für Ihre Berufsentscheidung ausschlaggebend sind.
An dieser Stelle
werden diejenigen persönlichen Fähigkeiten herausgestellt, die auch im Hinblick
auf die angestrebte Berufsausbildung von Bedeutung sind. Es reicht, zwei oder
drei Fähigkeiten zu nennen um die Eignung für den angestrebten Ausbildungsberuf
zu begründen.
Das gelingt natürlich
nur dann, wenn eine intensive Erkundung und Auseinandersetzung mit dem Wunschberuf
stattgefunden hat. Als Informationsquelle kommt in erster Linie die Datenbank
"BERUFENET" infrage.
Es ist gut,
die Übereinstimmung der eigenen Fähigkeiten mit den Anforderungen des Berufes
durch einen oder zwei Hinweise auf Erfahrungen aus Praktika zu untermauern.
Erwähnen Sie auch, wie Sie auf diesen konkreten Beruf gekommen sind, und weshalb
Sie sich für geeignet halten diesen Beruf erlernen und ausüben zu können.
Dieser Baustein
der Selbstpräsentation lässt sich übrigens auch in Bewerbungsschreiben verwenden.
3.) Warum
habe ich mich beworben?
Erklären Sie
kurz, für welchen Ausbildungsberuf Sie sich bewerben; und wenn Sie wissen,
dass der Betrieb in der Vergangenheit gute Ausbildungsergebnisse erzielt hat,
dann erwähnen Sie das.
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