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Betriebe werden kreativ bei der Bewerbersuche Rückläufige Bewerberzahlen haben die Aufmerksamkeit ausbildungsinteressierte Betriebe geweckt. Das gilt insbesondere für Handwerksbetriebe, die nach Industrie und Handel einen großen Anteil am Ausbildungsgeschehen in Deutschland haben. Bereits im zurückliegenden Ausbildungsjahr wurden Klagen zahlreicher Betriebe laut, die ihre angebotenen Ausbildungsplätze nicht besetzen konnten. Untersuchungen des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) offenbarten, dass oft große Mängel bei der Rekrutierung von Auszubildenden die Ursache dafür waren, dass Ausbildungsplätze unbesetzt blieben. So warteten Betriebe ausschließlich passiv auf Bewerbungen und nutzten weder die Möglichkeit von Onlinebörsen, noch von Stelleninseraten in Zeitungen. Oft hatten Betriebe auch ein regional verbreitetes, schlechtes Image bei Schulabgängern. Neuerdings sind interessante Aktivitäten zur Gewinnung von Ausbildungsbewerbern zu beobachten. So sind immer häufiger insbesondere Vertreter von Interessenverbänden der Wirtschaft in Schulen anzutreffen, wo sie für bestimmte Ausbildungsgänge werben. Aber auch Firmen beteiligen sich zunehmend direkt an berufsorientierenden Veranstaltungen der Schulen am Standort und bieten offensiv Praktikumsplätze für Schulpraktika an. Zunehmend werden auch Regionalmessen, ganz gleich unter welchem Thema sie stehen, zu Werbezwecken von ausbildungsinteressierten Betrieben genutzt. Selbst größere Schulzentren bieten Ausbildungsmessen an, die bei regional ansässigen Ausbildungsbetrieben auf großes Interesse stoßen. Auch die Kammern veranstalten fast schon regelmäßig Ausbildungsbörsen und Ausbildungsmessen an denen die Betriebe der Region teilnehmen um Kontakt zu möglichen Bewerbern zu bekommen. Betriebe, die derartige Möglichkeiten zur Nachwuchsgewinnung nutzen, haben laut BIBB auch keine Probleme, ihre Ausbildungsplätze zu besetzen. Trotz aller Schwierigkeiten bei der Besetzung von Ausbildungsplätzen bleibt das Anforderungsniveau der Betriebe hoch. "Wenn die Schulnoten mich nicht überzeugen", so Elektromeister Ulbricht gegenüber berufswahlnavigator.de, "bleibt der Ausbildungsplatz unbesetzt." Betriebe bleiben also wählerisch und stellen nicht um jeden Preis Azubis ein.Schulabgänger sind gut beraten, ihr schulisches Leistungsbild auf einem hohen Niveau zu halten, und die Möglichkeiten, die ihnen durch Ausbildungsmessen und Börsen geboten werden. intensiv zu nutzen. Zur Vorbereitung auf Ausbildunsmessen und Ausbildungsbörsen bietet berufswahlnavigator.de eine kostenlose Arbeitshilfe an. |
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