Bewerber verfügen über gute Schulbildung

Bewerber, die sich 2010 um eine betriebliche Berufsausbildung bemühten, verfügten über eine gute schulische Bildung.

Allein 20% der bei den Arbeitsagenturen gemeldeten Ausbildungsplatzbewerber hatten eine Studienberechtigung. Einen mittleren Bildungsabschluss konnten 41% der Bewerber vorweisen und 30% verfügten über einen Hauptschulabschluss.

Diese Zahlen veröffentlicht das Bundesinstitut für Berufsbildung in Heft 121 über die Entwicklung des Ausbildungsmarktes im Jahre 2010. Sie konkurrieren mit dem vielfach von der Wirtschaft behaupteten "schlechten schulischen Niveau der Bewerber."

Für Experten sind diese Zahlen jedoch keine Überraschung: Die Bundesagentur für Arbeit (BA) darf laut Gesetz nur geeignete Bewerber registrieren und in die Ausbildungsvermittlung einbeziehen. Der schulische Bildungsstand ist in der Regel ein entscheidendes Eignungskriterium für eine angestrebte betriebliche Berufsausbildung. Dabei orientieren sich die Berater der BA an den Anforderungen des Marktes. Das Berufsbildungsgesetz schreibt für die betrieblichen Ausbildungsberufe keinen bestimmten Schulabschluss vor.

Der Internetdienst www.berufswahlnavigator.de ermutigt die Bewerbergeneration 2011 zum Schuljahresabschluss das schulische Leistungsbild zu optimieren. Denn je besser der Schulabschluss, desto größer sind die Chancen in den gewünschten Berufen eine Ausbildungsstelle zu finden.

Datenquelle: Bundesinstitut für Berufsbildung; Heft 121 Ausbildungsmarkt 2010

Schaubild: www.berufswahlnavigator.de