| Bert Wollersheim | |
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"Professionelles Bewerben" Nun, der Titel des Buches ist nicht gerade optimal gewählt. Der Dudenverlag selbst definiert "professionell" in seinem Fremdwörterbuch mit "berufsmäßig". Wer will schon zu den berufsmäßigen Bewerbungsschreibern gehören. Bewerbungen schreiben ist und bleibt eine unbequeme Angelegenheit die möglichst rasch zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht werden will. Dieses Ziel zu erreichen ist der im Dudenverlag, genauer gesagt im "Bibliografischen Institut Mannheim" erschienene, 320 Seiten umfassende Ratgeber: "Professionelles Bewerben" allerdings geeignet. Von der konkreten Stellensuche bis zum Vorstellungsgespräch deckt das Buch alle Stationen des Bewerbungsprozesses ohne Schnörkel ab. Musterbriefe und Formulierungsbeispiele runden das Angebot ab. Allerdings sind manche Beispieltexte als Anregung zwar nützlich, im Wortlaut jedoch nicht zur Übernahme zu empfehlen. Realistisch schätzen die Autoren der Dudenredaktion auch die Veröffentlichungen von Bewerberprofilen auf Onlineplattformen eine: "Wer ein Stellengesuch, sein Profil oder seinen Lebenslauf auf ein Bewerberportal stellt in der Hoffnung, bald von einem Personalvermittler oder Arbeitgeber entdeckt zu werden, der hofft meist vergebens". Auch Bewerberhomepages hält man für "meistens sinnlos", verursachen sie doch den Personalverantwortlichen zu viel Aufwand. Eine gute Inhaltsübersicht und ein umfassendes Register erleichtern dem Leser die Orientierung. Nützlich sind auch die Sprachtipps als Formulierungshilfen in Zweifelsfällen der deutschen Bewerbungs-Sprache. Zur Zielgruppe des Ratgebers gehören ausnahmslos Bewerber, die bereits im Berufsleben stehen. Judith Engst und Dudenredaktion: " Professionelles Bewerben" Dudenverlag Mannheim 2010; ISBN 9783411743117; 12,95€ |
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